Das triadische Prinzip

Das triadische Prinzip und die TA

Workshop von Gerlinde Ziemendorff beim 1. Online Kongress der DGTA am 15.05.2021:
Kompetenzzentrum Körper – Systemaufstellung mit dem Triadischen Prinzip

Bauch, Herz und Kopf sind im Triadischen Prinzip (entwickelt von Gabriela von Witzleben) mächtige embodimentale Kompetenzzentren und Ressourcen. Sie bieten nachhaltige Impulse für Selbstermächtigung und Entwicklung.

Die Folien zum Workshop gibt es als Download.

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Innen-Leben – ein Do-it-your-self-Kartenset

Um uns allen etwas Hilfe, Sinn und Lichtblick zu geben, haben Sabine Ebersberger und Michael Bohne zur Stärkung unser aller Resilienz und psychischer Widerstandskraft das kleine Do-it-your-self-Kartenset INNEN-LEBEN entwickelt.

Mit INNEN-LEBEN bekommen Sie ein Werkzeug in die Hand, mit dem Sie Ihre ganz eigenen, auf Sie zugeschnittenen, stärkenden Sätze generieren können. Diese Sätze regen einerseits konkret Lösungen für spezifische Anliegen an. Auf der anderen Seite orientieren sie sich an den grundlegenden menschlichen Bedürfnissen nach Sicherheit, Autonomie, Beziehung und Selbstwertstärkung.

Kombinieren Sie die jeweils 40 Karten solange, bis Ihnen ein Satz stimmig erscheint, er sollte Ihnen aus der Seele sprechen und sich gut anfühlen. Wenn Sie sich diesen Satz (oder auch mehrere Sätze) dann wie ein Mantra oder einen Werbespruch verinnerlichen, haben Sie buchstäblich gute Karten Ihre Lebensqualität in dieser herausfordernden Zeit zu verbessern.

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Autonomie und Verbundenheit

Bild: Anthony Tran, Unsplash

Das Wochenende steht vor der Tür. Ich will mir endlich Gedanken machen, wie ich ein neues berufliches Projekt, das mir persönlich am Herzen liegt, auf den Weg bringe. Da ruft eine Freundin an: „Trinkst du einen Kaffee mit mir? Ich würde dich gerne sehen…!“

Manchmal haben wir zwei Seelen in unserer Brust, wie Goethe das so schön sagte. Die Balance zwischen Autonomie und Verbundenheit ist eine uralte Spannung, die Menschen antreibt und umtreibt.
In der TA gehören diese beiden Pole nicht umsonst zum Basiskonzept.

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Gefühle in Dissonanz

Bild: Mael Balland, Unsplash

Beim Wochenendeinkauf treffe ich eine gute Bekannte und wir erzählen uns offen ein bisschen aus unserem Leben.
Sie sagt: „Meine Chefin hat mich gestern in meinem Team vor allen bloßgestellt und mir eine Szene gemacht, ich bin ganz schön fertig deswegen!“ Ich schaue sie an und sehe sie mühsam lächeln während sie mir das erzählt.
Ich sage: „Oh, das ist aber doof, dass sie das direkt vor deinen Kolleginnen macht!“
„Na ja, sie wusste es halt nicht besser, aber kränkend war es schon für mich,“ erzählt sie weiter, „ ich werde wohl drüber hinweg kommen, jetzt ist ja erstmal Wochenende…“
Wieder sehe ich, wie sie mich dabei anlächelt. Mir wird ganz komisch. Ich mag sie gar nicht mehr anschauen. Es fühlt sich in mir augenblicklich so an, als hätte ich zwei verschiedene Schuhe an den Füßen, wackelig und irgendwie falsch.

Was passiert hier gerade?

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Ein Lob der Gefühle

Kennen Sie das auch?
Ich laufe durch die Fußgängerzone meiner Stadt und ein Mensch vor mir lässt seine leere Zigarettenschachtel oder ein Verpackungspapier fallen, fast unbemerkt.
In mir steigt Ärger auf! Soll ich ihn ansprechen oder soll ich nicht?
Alles läuft in Sekundenschnelle ab und ich muss es sofort entscheiden. Oder hat mein Körper es schon entschieden? Mein Beine werden warm und fest, meine Schritte größer. Entschlossen hebe ich die Schachtel bzw. das Teil auf, beschleunige meinen Schritt und hole den Menschen etwas außer Atem ein:
„Guten Tag, kann es sein, dass Sie dieses hier verloren haben?“

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